
Das Hohenloher Land genießt heutzutage
einen hervorragenden Ruf als eine der führenden
Delikatessen-Regionen Deutschlands. Aus gutem Grund, schließlich
kennt der kulinarische Erfindungs- reichtum dieser ländlichen Gegend
wahrlich keine Grenzen. Geografisch gesehen gehören zur Region
Hohenlohe der Hohenlohe-Kreis und der Kreis Schwäbisch Hall; die
romantischen Flusslandschaften von Jagst, Tauber und Kocher prägen
das Land.
Diese Landschaft zwischen Franken und
Schwaben bietet dem Liebhaber edler Küche seit jeher eine
reich- haltige Speisekarte. So gelangte schon Ende des 18. Jahr- hundert
das „Boeuf de Hohenlohe“ zur europäischen Berühmtheit – so
hießen jene berühmten Hohenloher Rinder, die damals ihrer
Fleischqualität wegen bis nach Paris getrieben wurden. Denn dort
galten sie schon damals als begehrliche Delikatesse. Diese Tradition
endete 1913, als man die Rinder und Ochsen zum letzten Mal nach Paris
trieb. Heute erleben diese Hohenloher Rinder eine wahre Renaissance
und sind – nach dem legendären Schwäbisch-Hällischen Landschwein
– das zweite gelungene Beispiel dafür, wie fast ausgestorbene
Rassen erfolgreich „wiederbelebt“ und vermarktet werden.